Klopp wird Bundestrainer: Enkel als Motivation für Rückkehr

Nationalmannschaft: Was Klopps Enkel mit seinem Comeback zu tun hat - BILD

Jürgen Klopp tritt Amt als Bundestrainer an

Jürgen Klopp, 59 Jahre alt, beginnt heute offiziell seine Tätigkeit als Bundestrainer. Die Vorstellung findet um 11 Uhr auf einer Pressekonferenz in Frankfurt statt. Diese Personalie wurde knapp vier Wochen nach dem frühen Ausscheiden der Fußballnationalmannschaft bei der WM bekannt gegeben.

Obwohl der Name des Trainers in der Einladung zum Termin in Frankfurt noch nicht explizit genannt wurde, handelt es sich laut Berichten um formale Gründe. Die Ernennung muss noch von der Gesellschafterversammlung und dem Aufsichtsrat des DFB genehmigt werden, die am Vormittag digital zusammenkommen. In den vergangenen Tagen gab es intensive Verhandlungen zwischen dem DFB und Klopp sowie mit Red Bull, seinem vorherigen Arbeitgeber, bei dem er bis 2029 als Head of Global Soccer unter Vertrag stand.

Private Einblicke und die Rolle des Enkels

Vor seinem offiziellen Amtsantritt gewährte Jürgen Klopp private Einblicke in einem Gespräch. In einem Podcast von MagentaTV-Moderator Johannes B. Kerner, der von Maxi Meyer-Hohnsbein geführt wurde, sprach Klopp über seine möglichen Beweggründe für eine Rückkehr auf die Trainerbank.

Eine zentrale Rolle spielt dabei sein Enkel. Klopp äußerte sich dazu, dass sein Enkel ein Jahr alt war, als er sich von Liverpool verabschiedete. Mittlerweile ist der Enkel drei Jahre alt. Er beschrieb die Vorstellung, seinen Enkel auf der Tribüne zu sehen, als einen von tausend Gründen für seine Rückkehr. Der Enkel ist der Sohn von Dennis, Ullas Sohn aus einer früheren Beziehung, was Klopp und Ulla vor drei Jahren zu Großeltern machte.

Klopp genießt seine Rolle als Großvater und erzählte lachend, dass es nicht leicht sei, nicht direkt mit seinem Enkel ins Training einzusteigen, da dieser anfängt, Fußball zu spielen. Er betonte, dass sie den Ball wegkicken, wann immer er herumliegt, und lobte die Schusstechnik des Enkels. Klopp ist überzeugt, dass sein Enkel Spaß am Fußball haben wird, da sie in der Nähe eines Sportplatzes wohnen.

Als Großeltern erlauben sie ihrem Enkel vieles. Klopp erwähnte schmunzelnd, dass er bei Unruhe auch mal vorschlage, Eis essen zu gehen. Er fügte hinzu, dass man mit drei Jahren praktisch alles darf und dass der Enkel viel Freude bereitet. Die Großelternrolle sei das Beste, da sie nur für die schönen Momente da seien.

Diese schönen Momente sollen auch in Zukunft viele sein, sowohl für den kleinen Enkel auf der Tribüne als auch für Opa Jürgen, den neuen Bundestrainer.

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Source: bild.de

Emma Berger ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.